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Gottlieb Planck

Gottlieb Planck
1824-1910

Der "Vater" des BGB


Der blinde Jurist mit dem phänomenalen Gedächtnis und „Vater“ des BGB entstammt einer traditionsreichen Gelehrtenfamilie. Urgroßvater und Großvater waren Theologieprofessoren in Göttingen, sein Vater Juraprofessor in Kiel und München. Max Planck war übrigens sein Neffe.

- geboren in Göttingen am 22. oder 24. 06. 1824,

- gestorben ebenda am 20. 05. 1910;

Werdegang:

- 1842 Studium Rechtswissenschaft Univ. Göttingen, Berlin, Richter Hannover, mehrfach politische Strafversetzung, Privatgelehrter Göttingen,

- 1852-1855 Landtagsmitglied Hannover,

- 1859-1863 Beurlaubung, Appellationsgerichtsrat Celle,

- 1863 Obergerichtsrat Meppen,

- danach allmähliche Erblindung durch Retinitis Pigmentosa bis 1873,

- 1867 Mitglied Abgeordnetenhaus Preußen (nationalliberal),

- 1868 Obergerichtsrat Göttingen, Oberlandesgerichtsrat Celle,

- 1870-1873 Reichstagsmitglied,

- 1874 Teilentwurf (Familienrecht) erste BGB-Kommission,

- 1889 o. Honorarprofessor Univ. Göttingen,

- 1890 Generalreferent zweite BGB-Kommission,

- 1896 bis zum Sommersemester 1909 Prof. Univ. Göttingen; F.: Zivilrecht;

Veröffentlichungen:

Über die Verbindliche Kraft der Verordnung vom 1. August 1855

Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch nebst Einführungsgesetz Bd. 1ff. 1897ff.

Literatur insbesondere:

Frensdorff F. Gottlieb Planck deutscher Jurist und Politiker 1914


Quelle: Wikipedia

 

 

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