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Ludwig von Baczko

Friedrich Dreves

Ludwig von Baczko
1756-1823

"...durch eignen Fleiß Ernährer uns zu sein..."


Die Geschichte des Blindenwesens die Entwicklung von Blindenfürsorge, Blindenbildung und Blindenselbsthilfe - wird nicht zuletzt wegen der Quellenlage besonders im deutschsprachigen Raum bis heute allzu oft auf die Institutionen der Blindenbildung fokussiert. Welche entscheidenden Anstöße die ersten Blindenbildungseinrichtungen jedoch der Blindenselbsthilfe zu verdanken haben, gerät dabei allerdings in den Hintergrund. Auch die über das 19. Jahrhundert hinaus zum Modell erhobene preußische Blindenbildung hat nicht nur der außerordentlich talentierte wie engagierte blinde Blindenpädagoge Johann Georg Knie (1794-1859) nachhaltig beeinflusst, sondern etwa eine Generation zuvor bereits - wie dem kulturellen Gedächtnis hinzuzufügen sein wird - der im Alter von 21 Jahren erblindete Ludwig von Baczko. An den im ostpreußischen Lyck im Mozart-Jahr 1756 Geborenen und sein vielschichtiges Wirken ist anlässlich der 250. Wiederkehr seines Geburtstages am 7. Juni 2006 zumindest im Rahmen dieser Festschrift zur Zweihundertjahrfeier preußisch-deutscher Blindenbildung zu erinnern.

Über seine Lebensumstände während der von tiefgreifenden Umbrüchen und Verwerfungen gekennzeichneten "Sattelzeit" der bürgerlichen Gesellschaft, die nach Reinhart Koselleck (1923-2006) etwa von 1750 bis 1850 zu datieren ist, hat Baczko selbst mehrfach beredt Auskunft gegeben - wenn auch mit zumeist pessimistischer Grundhaltung. Bereits 1782, also zwei Jahre vor Errichtung des Pariser Blindeninstituts durch Valentin Haüy (1745-1822), veröffentlichte Baczko in einer führenden Zeitschrift der deutschen Spätaufklärung die »Geschichte meiner Augenkrankheit«. In diesem Beitrag beschrieb er zwar präzise, wie er durch eine Pockenerkrankung im 17. Lebensjahr zunächst das rechte, vier Jahre danach auch das linke Augenlicht verlor, erwähnte jedoch auch in späteren Veröffentlichungen nicht, wie dadurch sein Gesicht entstellt wurde. Bildungsfähigkeit, Kenntnisse und Fertigkeiten sinnesbehinderter Menschen waren zwar seit dem 17. Jahrhundert zunehmend erkannt worden; zudem war Blindheit in diesem Zusammenhang sowohl zum Gegenstand erkenntnisphilosophischer Auseinandersetzungen als auch zum literarischen Sujet erhoben worden, wie beispielsweise 1784 die Ballade des im Alter von 22 Jahren erblindeten elsässischen Schriftstellers Gottlieb Konrad Pfeffel (1736-1809) auf die europaweit gefeierte blinde Pianistin Maria Theresia von Paradis (1759-1824) zeigte. Doch indem Baczko in diesem kurzen Aufsatz selbst erduldete, mit Antimon und Salzsäure durchgeführte medizinische Behandlungsversuche beschrieb und nur am Rande seine weiteren Behinderungen erwähnte - der rechte Fuß war seit Geburt verkrüppelt, der rechte Ellenbogen durch einen im Alter von etwa sieben Jahren erlittenen Unfall geschädigt -, wurden von einem Blinden spezifische Probleme blinder Menschen im deutschsprachigen Raum erstmals thematisiert. Gerade dadurch aber trug er vor dem Hintergrund wachsenden gesellschaftlichen Interesses an Fragen von Armut und Behinderung, Medizin und Hygiene dazu bei, den Augenerkrankungen unter den in Mode gekommenen autobiographischen Krankheitsgeschichten einen Platz zu sichern.

Zwei Jahre später nutzte Baczko zur Darstellung seiner Lebenssituation das Vorwort zu seinem zweiteiligen » Handbuch der Geschichte und Erdbeschreibung Preußens « und legte schließlich in dem 1789 veröffentlichten, 1795 ergänzten Zeitschriftenbeitrag »Lebens- und Blindheitsgeschichte des Herrn L. von Baczko in Königsberg« die erste deutschsprachige Autobiographie eines Blinden vor. In diesem Aufsatz schilderte er erstmals ausführlich, wie er, Sohn eines in preußischen Diensten stehenden katholischen ungarischen Majors mit polnischen Vorfahren, an verschiedenen Schauplätzen den Siebenjährigen Krieg miterlebte, dann, von wenig kompetenten Hauslehrern erzogen, auf dem nach Kriegsende 1763 vom Vater erworbenen Gut in Ostpreußen aufwuchs, das Collegium Fridericianum in Königsberg besuchte und schließlich an der dortigen Universität, der lutherisch geprägten Albertina, zunächst Kants Vorlesungen über die Metaphysik hörte. Da er sie nach eigenen Worten jedoch nicht verstand, wandte er sich der Mathematik zu und verfolgte auf diese Weise - trotz der Körperbehinderungen - seine Interessen am Schiffsbau bzw. an einer Militärlaufbahn. Ein schließlich favorisiertes Medizinstudium musste der hochbegabte Student dann wegen seiner Erblindung aufgeben. Da zugleich das väterliche Vermögen weitgehendst verloren war, versuchte er, als Autor und Herausgeber spätaufklärerischer Zeitschriften seinen Lebensunterhalt zu sichern. Bei diesen etwa 1780 einsetzenden schriftstellerischen Tätigkeiten profitierte er nicht nur von seiner außerordentlichen Belesenheit, sondern erschloss sich auch neue Literatur - wie er erläuterte - mit Hilfe von Vorlesern. Darüber hinaus gab er in diesem autobiographischen Aufsatz weitere Tipps und Hinweise zu alltäglichen Problemen blinder Menschen. So beschrieb Baczko u. a., wie er sich durch sein "Gefühl" unter Zuhilfenahme von Wachs Gegenstände, aber auch Schriftzeichen veranschaulichte, sich dank des Gehörs über seine Umwelt orientierte, Schach spielte und, nachdem verschiedene Zeitschriftenprojekte gescheitert waren, mit Hilfe von Studenten ein Pensionat und eine Leihbibliothek in Königsberg führte. Außerdem schilderte er, wie er sich dank finanzieller Unterstützung seiner Freunde zweimal von durchreisenden Ärzten - allerdings erfolglos - an den Augen operieren ließ. Ein ebenfalls von seinem Freundeskreis gewährtes Stipendium ermöglichte ihm schließlich umfangreiche Forschungen zu seiner zwischen 1792 und 1800 veröffentlichten, bis heute beachteten sechsbändigen »Geschichte Preußens«. Doch Hoffnungen auf seine Promotion und eine dadurch erst mögliche Professur an der Albertina sollten sich nicht erfüllen; waren seine seit 1784 wiederholten Gesuche und Bewerbungen zunächst wegen seiner katholischen Konfession abgewiesen worden, galt 1801 sein "Mangel des Gesichts ... für bedenklich". So nahm er schließlich - wie er verbittert berichtete - 1804 ein erheblich geringer dotiertes Lehramt für Geschichte an der Königsberger Artillerieakademie an, nachdem ihm eine das Existenzminimum sichernde kirchliche Pfründe quasi als Rente seit 1789 gewährt worden war. Doch da er über diese Einnahmen hinaus dank seiner umfangreichen schriftstellerischen Tätigkeit sein Auskommen sicherte und ihm überdies staatliche wie private Dotationen zukamen, heiratete er 1792 und führte eine glückliche Ehe, aus der sieben Kinder erwuchsen.

Seinen wichtigsten literarischen Beitrag zur Entwicklung des Blindenwesens im deutschsprachigen Raum leistete sein 1807 veröffentlichtes Buch »Ueber mich selbst und meine Unglücksgefährten die Blinden«, das keineswegs nur eine Fortschreibung seiner Lebensgeschichte darstellte. Vielmehr verbarg sich hinter diesem Titel ein in zehn Abschnitte gegliedertes Nachschlagewerk zur Lebensgestaltung blinder Menschen, in dem Baczko pragmatisch auf "Erwerbsquellen der Blinden" ebenso hinwies wie auf "Verhältnisse der Blinden als Gatten und Väter". Vor allem aber gab Baczko eine "Anleitung zur Erziehung aller Blinden" sowie zu ihrer "wissenschaftlichen Erziehung". In diesen Kapiteln legte er den Schwerpunkt der Blindenbildung auf eine musikalisch wie handwerklich fundierte Ausbildung. Dabei waren ihm nicht nur die Erkenntnisse zugute gekommen, die der Wiener Armenbezirksdirektor und nachmalige Direktor der dortigen Blindenbildungsanstalt, Johann Wilhelm Klein (1765-1848), über seinen Unterrichtsversuch mit einem blinden Knaben veröffentlicht hatte; Baczko hatte auch von Valentin Haüy während dessen etwa zweiwöchigen Königsberg-Aufenthalts Ende August, Anfang September 1806 quasi aus erster Hand Erfahrungen im Blindenunterricht übernehmen können. Darüber hinaus aber stützte er sich - wie hier noch zu zeigen sein wird - auf das Wissen, das in Ostpreußen bereits bei einem Unterrichtsversuch mit einem blinden Mädchen gesammelt worden war. - Verdienstvoll war zudem, wie sich Baczko in dem Kapitel "Bemerkungen über das Sehen und den Ersatz desselben durch die übrigen Sinne" mit Kants praktischer Philosophie auseinandersetzte. Kant hatte in seiner 1798 erschienenen »Anthropologie« geurteilt, dass die höheren Sinne "Getast, Gehör, Gesicht, mehr Begriffe" dem Menschen zuführten "als die drei niedern, d. h. Gefühl, Geruch, Geschmack". In diesem Zusammenhang hatte er den Gesichtssinn zwar als edelsten und wichtigsten Wahrnehmungssinn bezeichnet, dennoch aber "ein Vicariat der Sinne" prinzipiell für möglich erklärt. Daher erläuterte Baczko exemplarisch mit Verweis auf eine in diesem Nachschlagewerk erstmals veröffentlichte Sammlung von seither so beliebten Kurzbiographien zu "einigen merkwürdigen Blinden", wie erfolgreich Gehör- und Tastsinn zur Kompensation des Gesichtssinns eingesetzt werden könnten. Indem er betonte, dass "so edel der Sinn des Gesichts auch immer sey, der Blinde dennoch nicht so unendlich viel verloren habe" und nicht zum "Zustande von Kraftlosigkeit und Unwissenheit herabgesunken" sei, "als man es gewöhnlich glaubt", wehrte Baczko zugleich mögliche Weiterungen des Kantschen Urteils ab.

Hingegen war als erste gebundene deutschsprachige Autobiographie eines Blinden das »Leben des blinden Franz Adolf Sachse« bereits in zwei Auflagen 1801 und 1805 erschienen. Somit aber fungierten Baczko und Sachse (1765-1818) neben dem ungleich bekannteren Karl Philipp Moritz (1756-1793), der in seinem 1785 veröffentlichten autobiographischen Roman »Anton Reiser« erstmals psychische Probleme eines Außenseiters literarisch dargestellt hatte, als Wegbereiter einer neuen literarischen Gattung. Denn vor dem Hintergrund von Aufklärung, Französischer Revolution, napoleonischer Herrschaft und den von diesen Faktoren beeinflussten gesellschaftlichen wie politischen Reformen im deutschsprachigen Raum war identifizierendes Lesen - als Voraussetzung für den Erfolg von Autobiographien behinderter Menschen - vor allem dadurch möglich geworden, dass der behinderte Ich-Erzähler der gleichen mittleren Gesellschaftsschicht angehörte wie der Leser. Während dabei Autor und Ich-Erzähler weitgehend verschmolzen, zeigte der Leser - neben finanziellen Engagement durch Subskription bzw. Pränumeration - durch Mitleid persönliche Anteilnahme. Nicht zufällig konnten daher sowohl 1819 zu Sachse als auch zu Baczko 1824 vervollständigte Autobiographien postum herausgegeben werden.

Zwar krönte diese dreibändige »Geschichte meines Lebens« von 1824 die autobiographischen Texte Baczkos, doch dessen Ansehen unter den Zeitgenossen hatten die belletristischen, mehr aber wohl noch die wissenschaftlichen, und darunter insbesondere die historischen Werke begründet. - Während ihn seine autobiographischen Schriften als ebenso aufgeklärten wie aufklärenden Selbsthelfer mit allerdings pessimistischen Grundzügen zeigten, der, als Autor seine Behinderung überwindend, praktische Tipps und Ratschläge seinen "Unglücksgefährten" vermittelte und das übrige Publikum über die Bildungsfähigkeiten und -möglichkeiten blinder Menschen belehrte, changierten seine Romane, Erzählungen und lyrischen Werke zwischen den literarischen Epochen. Insbesondere die von dem Luxemburger Literarhistoriker Joseph Kohnen bereits vor der globalen Wende von 1989/1990 initiierten Königsberg-Forschungen haben, wie zuerst ein biographisch orientierter Aufsatz von Thomas Studer gezeigt hat, den Literaten Baczko wiederentdeckt und dessen Werk zwischen Aufklärung und Empfindsamkeit, Klassik und Romantik verortet. Während Baczkos mehr oder weniger misslungene Zeitschriftenprojekte der frühen 1780er Jahre ebenso wie der Roman »Karl von Adlerfeld« von 1786 nicht nur zeitlich der Spätaufklärung zugerechnet werden, haben gesellschaftskritische Thematik und Fragestellungen des zwei Jahre später vorgelegten Romans »Müller der Menschenverächter und seine fünf Töchter« den Germanisten Joseph Kohnen zu Vergleichen mit Schillers »Kabale und Liebe« wie mit Goethes »Wilhelm Meister« herausgefordert. Doch seit 1793 verlegte sich Baczko auf publikumsträchtige Geister- und Ritterromane, die der einsetzenden Romantik verpflichtet waren, und veröffentlichte noch kurz vor seinem Tod eine Anthologie von »Erzählungen«, die Titel wie »Louison die Rätselhafte« oder »Die vermauerte Pforte« enthielten.

Daneben hatte Baczko auch wiederholt Gedichte und Libretti verfasst, u. a. eine Operettenvorlage für Maria Theresia von Paradis. Unter dem Titel »Poetische Versuche eines Blinden« wurde ein Teil seiner Lyrik postum herausgegeben, die ebenso wie sein erzählerisches Werk den literarischen Wandel von der Aufklärung zur Romantik vollzog. Diese Anthologie enthielt sowohl bereits publizierte als auch nachgelassene Texte, von denen einige blinden Zeitgenossen wie dem "Flötenspieler Dülon" (1790), der Pianistin Paradis (1791) oder den in den Befreiungskriegen erblindeten Kriegern gewidmet waren. Zudem wurden gedichtete Nachrufe z. B. auf den blinden Dichter Pfeffel oder den hier noch zu würdigenden preußischen General Graf Bülow von Dennewitz (1755-1816) überliefert. Interessanter Weise war darin unter den "Gedichten religiösen Inhalts" auch der »Trost der Blinden« (1784) vollständig wiedergegeben worden, bevor 1827 die von Johann Wilhelm Klein besorgte Sammlung »Lieder für Blinde und von Blinden« eine um die erste Strophe verkürzte und daher theologisch weniger anstößige Fassung wiedergab.

Eine Monographie zu Baczkos literarischem Œuvre steht aber ebenso noch aus wie eine Untersuchung seiner im Folgenden skizzierten wissenschaftlichen Arbeiten. Nach der voluminösen »Geschichte Preußens« veröffentlichte Baczko neben einträglichen Geschichtslehrbüchern u. a. den zwischen 1788 und 1790 in sieben Heften erschienenen, für Königsberg-Forschungen - so Joseph Kohnen - "unentbehrlichen" »Versuch einer Geschichte und Beschreibung der Stadt Königsberg in Preußen«. Außerdem verfasste er - um nur die Hauptwerke zu nennen - eine zwischen 1806 und 1810 herausgegebene vierbändige »Geschichte des 18. Jahrhunderts« sowie eine zweibändige »Geschichte der französischen Revolution« von 1808/1810 und zahlreiche politische Schriften, aber auch Biographien bzw. Würdigungen wie »Thomas Münzer. Dessen Charakter und Schicksale. Ein Versuch« von 1812 oder eine »Denkschrift auf Friedrich Leopold Reichsfreiherrn von Schrötter« von 1815.

Nicht nur die historischen Arbeiten Baczkos erhoben wissenschaftlichen Anspruch, sondern auch die 1801 in Wielands »Neuem Teutschen Merkur« veröffentlichten »Anthropologischen Bemerkungen eines Blinden« - allerdings ohne hier auf Kants »Anthropologie« direkten Bezug zu nehmen. Vielmehr schrieb Baczko als blinder "empirischer Psychologe" erstmals mit wissenschaftlichem Anspruch über alltägliche Probleme der Blindheit. Seiner Einschätzung nach seien Körperbehinderte, wenn sie sich infolge ihrer Behinderung auffällig verhielten, oft Gegenstand des Spotts und reagierten folglich mit Misstrauen und Zorn. Hingegen sei für einen Blinden "ein Fehlverhalten immer entweder mit einer Beschämung oder, wenn er sich stoße, mit einem Schmerz verbunden". Baczko stellte somit blinde Menschen als besonders sensibel dar, auf die entsprechend sensibel reagiert werden sollte. Außerdem hielt er nicht Mitleid, sondern die Vermeidung von Frustrationserlebnissen für das wichtigste Motiv, Blinden zu helfen. Doch verwandele sich diese Hilfsbereitschaft in Neid, wenn Blinde keine fremden Hilfen in Anspruch nehmen brauchten.

Zweifellos war Baczko einer der wenigen ebenso selbständigen wie "merkwürdigen" Blinden, die dank Herkunft, Begabung und ausgeübter Tätigkeit schon vor Beginn der allgemeinen Blindenbildung ihre gesellschaftliche Position behaupten konnten. Dabei war ihm zugute gekommen, dass er zum relativ späten Zeitpunkt seiner Erblindung bereits "Schlüsselqualifikationen" für eine erfolgreiche schriftstellerische Tätigkeit erworben hatte, die letztlich auch die Blindenselbsthilfe-Bewegung beeinflussen sollte: Baczkos Auffassungen wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts - wie in Herbert Demmels »Geschichte des Bayerischen Blindenbundes« nachgewiesen - für die »Zukunft der Blinden« von dem blinden Autor Friedrich Scherer (1823-nach 1893) "weiterentwickelt". - Wie Baczko für seine "Unglücksgefährten" jedoch nicht nur schreibend sich eingesetzt, sondern bereits vor der Gründung des staatlichen Berliner Instituts die Etablierung allgemeiner Blindenbildung pragmatisch-organisatorisch befördert hat, wird zum Abschluss dieses Beitrags gezeigt.

Bereits Alexander Mell (1850-1931), von 1884 bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg verdienstvoller Leiter des Wiener k. k. Blinden-Erziehungs-Instituts, wies im Rahmen seiner vom Historismus inspirierten Forschungen darauf hin, dass Baczko sowohl in seiner 1807 erschienenen Schrift »Ueber mich selbst und meine Unglücksgefährten die Blinden« als auch in seiner postum veröffentlichten Lebensgeschichte über den von ihm unterstützten erfolgreichen Versuch des "Licentbuchhalters" Liedke berichtet hatte, im ostpreußischen Memel ab 1804 ein blindes Mädchen zu unterrichten und in Königsberg ein Blindenbildungsinstitut zu gründen. Demnach hatte Liedke mit einem Schreiben vom 25. Februar 1806 an die Königlich Preußische Physikalisch-Ökonomische Gesellschaft in Königsberg seinen bereits zum Jahreswechsel 1805/06 unterbreiteten Vorschlag wiederholt, in der Hauptstadt Ostpreußens ein Blindenbildungsinstitut zu errichten.

Offenbar hatte Baczko als führendes Mitglied dieser einflussreichen Gesellschaft Liedke zu diesem Antrag ermutigt. Aber die Wirren des preußisch-napoleonischen Krieges, die Ostpreußen im Herbst 1806 erreichten, ließen das Projekt scheitern, obgleich die Physikalisch-Ökonomische Gesellschaft zur weiteren Planung einer Blindenunterrichtsanstalt bereits einen von Baczko geleiteten Wohlfahrtsausschuss gebildet und Spenden gesammelt hatte, die nunmehr bedürftigen blinden Personen zugute kommen sollten. Die bei dem Unterrichtsversuch gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse und nicht zuletzt Liedkes schon Ende 1804 geäußerter Wunsch nach einem "Werk über den Unterricht und die Erziehung der Blinden" veranlassten Baczko, nach weiterem Austausch mit Liedke und Beratung mit drei blinden Königsberger Persönlichkeiten »Ueber mich selbst und meine Unglücksgefährten die Blinden« ausführlich zu berichten und im Herbst 1806 dieses schließlich 1807 erschienene Nachschlagewerk in Druck zu geben.

Die Planungen für ein ostpreußisches Blindenunterrichtsinstitut dürften in Berlin spätestens während Haüys dortigem Aufenthalt im Juli 1806 und somit schon vor Gründung der Königlichen Blindenanstalt im August 1806 bekannt geworden sein. Denn Liedke hatte sich, wie im Frühjahr 1805 Johann Wilhelm Klein mitgeteilt, schon seit 1804 mehrmals, wenn auch vergebens, an Valentin Haüy in Paris gewandt, um Auskünfte zum Blindenunterricht zu erhalten. Möglicherweise ist also die Berliner Blindenanstalt Anfang August 1806 - auch wenn die Akten hierzu nichts überliefern - u. a. in der Absicht begründet worden, einer Blindenbildungseinrichtung in der ostpreußischen Provinz zuvorzukommen. Erst 1808 bezog sich Johann August Zeune (1778-1853), der Leiter der damals noch sehr kleinen Königlichen Blindenanstalt zu Berlin, in der renommierten Neuen Berlinischen Monatsschrift auf Baczko, als er zu erkennen gab, dass er dessen Nachschlagewerk wichtige Anregungen zur Gestaltung seines Blindenunterrichts verdankte. Vor allem aber hob Zeune in diesem Beitrag - offensichtlich im Anschluss an Baczko - die Bedeutung des Musik- und Handwerksunterrichts erheblich stärker hervor, als er ihn in seinem, dem Ideal neuhumanistischer Allgemeinbildung verpflichteten Unterricht an der Berliner Blindenschule jemals umsetzen sollte.

Welchen Beitrag Baczko in Königsberg zur Gründung einer Blindenbildungseinrichtung - wenn auch in erheblich modifizierter Form - nach den Befreiungskriegen geleistet hatte, deutete seine nachgelassene Lebensgeschichte jedoch nur an. - Ausschlaggebend wurde - wie in meiner Untersuchung von 1998 nachgewiesen -, dass der preußische General Friedrich Wilhelm Graf Bülow von Dennewitz am 22. Februar 1815 ein offizielles Gesuch zur Errichtung eines Instituts für 50 blinde Krieger an den preußischen Staatskanzler Hardenberg adressiert und diesem Schreiben Baczkos undatierte, vermutlich um die Jahreswende 1814/1815 abgefasste Denkschrift »Ueber eine für die erblindeten Vaterlandsvertheidiger in Königsberg zu errichtende Anstalt« beigefügt hatte. Bülow, neben Blücher der populärste preußische Feldherr der Befreiungskriege, war nach der eigenmächtig gesuchten, etwa 60 Kilometer südwestlich von Berlin siegreich geführten Schlacht bei Dennewitz, die der preußischen Hauptstadt eine neuerliche Besetzung durch napoleonische Truppen vermutlich erspart hatte, mehrfach ausgezeichnet worden, u. a. mit der Erweiterung seines Adelsprädikats. Angesichts dieser Denkschrift und eingedenk der vorausgegangenen Bemühungen um die Errichtung einer ostpreußischen Blindenunterrichtsanstalt ist anzunehmen, dass Baczko, seit Jugendtagen mit Bülow bekannt, die Initiative ergriffen hat, in Königsberg eine Bildungseinrichtung für die in den Befreiungskriegen zumeist durch das Trachom erblindeten Krieger zu gründen. Schließlich sollten Baczkos Ideen in die vom preußischen Kriegsminister Boyen am 31. Juli 1816 erlassenen »Grundzüge zur Verwendung der bei dem Krieges-Ministerio vorhandenen Kirchen-Kollecten-Gelder und sonstigen milden Beiträge für die in den Feldzügen von 1813. 14. und 15. erblindeten vaterländischen Krieger« wörtlich einfließen, die den Kriegsblinden die von Baczko vorgeschlagene handwerkliche Ausbildung in sog. Kriegsblindenanstalten zusicherte und die Errichtung und Unterhaltung dieser von Vereinen getragenen Institute gewährleistete. Darüber hinaus wurde den erblindeten Kriegern mit einem quasi nach dem Behinderungsgrad gestaffelten "Gnadengehalt" erstmals im deutschsprachigen Raum ein staatliches Blindengeld zugesagt - wenn auch erst nach Besuch einer Kriegsblindenanstalt. Finanziert wurden diese Leistungen schließlich aus den vor allem in England gesammelten Beiträgen zu dem 1818 mit schließlich knapp 264.000 Rt sehr großzügig ausgestatteten Waterloo-Fonds.

In drei eigens angelegten preußischen Kriegsblindenanstalten wurden 75 blinde Krieger in Marienwerder von 1816 bis 1818, 47 in Berlin von 1817 bis 1818, 430 in Königsberg von 1818 bis 1835, insgesamt somit 552 der bereits 1816 erfassten 562 erblindeten Krieger unterrichtet - ungeachtet einzelner 1814 an der Königlichen Blindenanstalt in Berlin ausgebildeter Kriegsblinder und der an Knies Breslauer Blindenschule seit 1820 unterrichteten 17 erblindeten Krieger. Der in Baczkos Denkschrift zu Bülows Gesuch definierte und in der Gründungsurkunde der Graf-Bülow-von-Dennewitzschen-Blinden-Unterrichts-Anstalt in Königsberg wiederholte "Zweck" dieses größten preußischen Kriegsblindeninstituts war "ein zwangloser und mit Geduld und Sanftmuth verknüpfter Unterricht der ganz oder halberblindeten Vaterlandsvertheidiger". Dementsprechend sollten die "Ganzblinden" ein halbes Jahr lang, die "Halbblinden", also Sehbehinderten, hingegen binnen drei Monaten Musik und Handarbeiten erlernen, um "anschließend allein fortzuarbeiten, sich an regelmäßige Beschäftigung zu gewöhnen, und sie ihren Familien und Gemeinden als nützliche Mitglieder der Gesellschaft wiederzugeben". Mit anderen Worten: Durch berufliche Rehabilitation sollte die gesellschaftliche Integration dieser erblindeten Kriegsteilnehmer gesichert werden. Zudem hatte diese Einrichtung sich auch blinden Kindern geöffnet, ehe sie 1837 in eine bis 1893 fortgeführte Unterstützungsanstalt umgewandelt wurde. An diese Tradition konnte die 1848 errichtete, bis 1945 bestehende Königsberger Blindenanstalt mithin ideell anknüpfen.

Bereits seit Anfang 1814 waren zwar einzelne erblindete Krieger in Zeunes Berliner Blindenanstalt unterrichtet worden. Doch Baczkos Idee, eigens für spät Erblindete Bildungseinrichtungen zu begründen und sie dort insbesondere in Handwerken erwachsenengemäß ausbilden zu lassen, war vollkommen neu - und zeitigte Spätfolgen. Denn - ähnlich wie in Österreich - wurde diese Idee in Deutschland während des Ersten Weltkrieges angesichts der etwa 3.000, zumeist an den Folgen des Gaskrieges erblindeten Soldaten wieder aufgegriffen. Während diese Kriegsblinden jedoch ebenso wie die Erblindeten der Befreiungskriege lediglich in privaten, auf Spendenbasis finanzierten Fürsorgeeinrichtungen beruflich qualifiziert worden waren, erhielten die etwa 11.000 in der Regel durch Kopfverletzungen erblindeten deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges nicht zuletzt aus propagandistischen Gründen erstmals umfassende staatliche Förderungen, die durch die Heilfürsorge der Wehrmacht - zum Teil in Verbindung mit der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung - organisiert wurden. Die für die erblindeten Soldaten der Weltkriege entwickelten beruflichen Schulungs- und Integrationsmaßnahmen bildeten schließlich die Grundlagen für die heutige berufliche Rehabilitation späterblindeter Menschen.

Ludwig von Baczko hatte jedoch nicht nur die ersten beruflichen Rehabilitationseinrichtungen für erwachsene Blinde initiiert, sondern war auch im Vorstand der Königsberger Kriegsblinden-Unterrichts-Anstalt von der Gründung am 18. Oktober 1818 bis zu seinem Tode am 27. März 1823 tätig. Im nachgelassenen Gedicht »Die erblindeten Krieger« hatte der Dichter, Historiker und Avantgardist der Blindenselbsthilfe seine Lebensmaxime als die der Kriegsblinden transzendierend formuliert:

"Er gab uns Kraft, durch eignen Fleiß
Ernährer uns zu sein."

Auswahlbibliographie

Anmerkung: Die in dem Artikel verwendeten Quellen und zitierten Zusammenhänge sind sorgfältig überprüft; zu Gunsten der besseren Lesbarkeit ist jedoch auf Fußnoten und Anmerkungen verzichtet worden. Die folgenden Literaturangaben enthalten für interessierte Leser weiterführende Informationen.

Texte von Ludwig von Baczko

Zitierte Druckschriften von Ludwig von Baczko in chronologischer, bei gleichem Jahrgang in alphabetischer Reihenfolge:

Geschichte meiner Augenkrankheit. In: Deutsches Museum. Hrsg. von Heinrich Christian Boie. Leipzig 7.1782, 2. Bd., 10. St., S. 337-344.

Handbuch der Geschichte und Erdbeschreibung Preußens. 2 Theile. Dessau, Leipzig 1784.

Müller der Menschenverächter und seine fünf Töchter (Königsberg 1788). Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Joseph Kohnen. Frankfurt a. M. u. a. 1996.

Lebens- und Blindheitsgeschichte des Herrn L. v. Baczko in Königsberg. Und: Fortsetzung. In: Beiträge zur Beruhigung und Aufklärung über diejenigen Dinge, die dem Menschen unangenehm sind oder sein können, und zur näheren Kenntniss der leidenden Menschheit. Hrsg. von Johann Samuel Fest. Leipzig, 1.1788/89, 2. Abth., S. 560-623, und 4.1795/96, 2. Abth., S. 540-560.

Versuch einer Geschichte und Beschreibung Königsbergs. 7 Hefte 1788-1790. 2. völlig umgearbeitete Aufl. Königsberg 1804.

Geschichte Preußens. 6 Bde. Königsberg 1792-1800.

Der Ehrentisch oder Erzählungen aus den Ritterzeiten. 2 Bde. Königsberg 1793,1795.

Operetten. 1. Rinaldo und Alcina. 2. Die Cantonsrevision. 3. Die Singschule oder Drei Heirathen an einem Tage. Königsberg 1794.

Anthropologische Bemerkungen eines Blinden. In: Der neue Teutsche Merkur. Hrsg. von Christoph Martin Wieland. 1801, 3. Bd., 12. St., Dezember, S. 256-272.

Ueber mich selbst und meine Unglücksgefährten die Blinden. Leipzig 1807.

Geschichte der französischen Revolution. 2 Bde. Halle u. a. 1808,1810.

Thomas Münzer. Dessen Charakter und Schicksale. Ein Versuch. Halle1812

Denkschrift auf Friedrich Leopold Reichsfreiherrn von Schrötter. Königsberg 1815.

Erzählungen. 2 Bde. Königsberg 1822.

Geschichte meines Lebens. 3 Bde. Königsberg 1824

Poetische Versuche eines Blinden. Königsberg 1824.

Weitere Primärtexte

Druckschriften in alphabetischer Reihenfolge:

Kant, Immanuel: Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798). In: Kant's gesammelte Schriften. Hrsg. von der Königlich Preußischen Akademie. 1. Abt.: Werke. Bd. 7. Berlin 1907, S. 117-333.

Klein, Johann Wilhelm (Hrsg.): Lieder für Blinde und von Blinden. Wien 1827.

Karl Philipp Moritz: Anton Reiser. Ein psychologischer Roman. Berlin 1785. In: Karl Philipp Moritz Werke, hg. von Horst Günther. 1. Bd. Frankfurt a. M. 1981.

Gottlieb Konrad Pfeffel: Therese Paradis. Ihr selbst gewidmet. In: Ders.: Poetische Versuche. Theil 2. Wien 1792. S. 112-115.

Franz Adolf Sachse: Leben des blinden Franz Adolf Sachse, von ihm selbst diktirt und bearbeitet von August Wichmann. Gera 1801.

Franz Adolf Sachse: Leben des blinden Franz Adolf Sachse, von ihm selbst diktirt und bearbeitet von August Wichmann. Zwei Theile. Zweite Auflage. Leipzig 1805.

Scherer, Friedrich: Die Zukunft der Blinden. Vorträge zum Zwecke der Hebung des Blindenwesens. Ein ernstes Wort für Sehende. o. O. 1892.

Johann August Zeune: Über Blindenunterricht; und: Nachtrag über Blindenunterricht. In: Neue Berlinische Monatsschrift. Berlin, Stettin, 19.1808, Februar, S. 110-123; und: 20.1808, Julius, S. 30-34.

Sekundärliteratur

Zu weiteren Darstellungen und Analysen siehe auch die Quellen- und Literaturverzeichnisse in der hier nach Autoren alphabetisch geordneten bzw. - bei mehreren Texten desselben Autors - chronologisch aufgeführten Literatur:

Degenhardt, Sven/Rath, Waldtraut (Hrsg.): Blinden- und Sehbehindertenpädagogik. Bd. 2 der »Studientexte zur Geschichte der Blindenpädagogik«. Neuwied, Berlin 2001.

Demmel, Herbert: Durch Nacht zum Licht. Geschichte des Bayerischen Blindenbundes. München 1995.

Dreves, Friedrich: »...leider zum größten Theile Bettler geworden...«. Organisierte Blindenfürsorge zwischen Aufklärung und Industrialisierung (1806-1860). Freiburg i. Br. 1998 (Hörbuchfassung: Deutsche Blinden-Bibliothek der Deutschen Blindenstudienanstalt e. V. Marburg, Nr. 9998, Sprecher: Hans-J. Domschat. Marburg 2000).

Dreves, Friedrich: Die Heilfürsorge der Wehrmacht: Erblindete und sehschwache Soldaten im Zweiten Weltkrieg, in: Susanne Kuss, Heinrich Schwendemann (Hrsg.): Der Zweite Weltkrieg in Europa und Asien. Grenzen. Grenzräume. Grenzüberschreitungen. Freiburg i. Br. 2006, S. 53-73.

Fürst, Marion: Maria Theresia Paradis. Mozarts berühmte Zeitgenossin. Köln, Weimar, Wien 2005.

Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV) 1700-1910. Bearb. unter der Leitung von Hilmar Schmuck und Willi Gorzny. Bd. 7 B-Bal. München u. a. 1979, S. 180-183.

Kohnen, Joseph: Ein Königsberger Roman der Spätaufklärung: Müller der Menschenverächter und seine fünf Töchter. In Ders. (Hrsg.): Königsberg-Studien. Beiträge zu einem besonderen Kapitel der deutschen Geistesgeschichte des 18. und angehenden 19. Jahrhunderts. Frankfurt a. M. u. a. 1998, S. 345-365.

Kohnen, Joseph: Lyrik in Königsberg 1749-1799. Frankfurt a. M. 2000.

Kohnen, Joseph: Ein Zeugnis Königsberger Spätaufklärung: Ludwig von Baczkos Karl von Adlerfeld. In Ders. (Hrsg.): Königsberger Beiträge. Von Gottsched bis Schenkendorf. Frankfurt a. M. u. a. 2002, S. 181-198.

Koselleck, Reinhart: Über die Theoriebedürftigkeit der Geschichtswissenschaft (1972). In: Ders.: Zeitschichten. Studien zur Historik. Frankfurt a. M. 2003, S. 298-316.

Mell, Alexander: Ein Versuch zur Gründung einer Blinden-Anstalt in Preussen vor dem Auftreten Haüy's in Berlin. In: Der Blindenfreund 23.1903, Nr. 7, S. 117-127; Nr. 8, S. 143-148.

Strehl, Carl: Die Kriegsblindenfürsorge. Ein Ausschnitt aus der Sozialpolitik. Berlin 1922.

Studer, Thomas: Ludwig von Baczko. Schriftsteller in Königsberg um 1800. In: Kohnen, Joseph (Hrsg.): Königsberg. Beiträge zu einem besonderen Kapitel der deutschen Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts. Frankfurt a. M. u. a. 1998, S. 399-423.


Quelle: 200 Jahre Blindenbildung in Deutschland (1806-2006),
edition Bentheim, 2006, Würzburg

   

    

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